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Zebrastreifen auf Sorsumer Straße - Weitere Tempobremsen

Der Antrag der CDU für einen Zebrastreifen auf der Sorsumer Straße wurde im Juni einstimmig angenommen. Damit ist der Bürgermeister beauftragt, die notwendige Genehmigung bei der Verkehrsbehörde (Region Hannover) einzuholen.

Der neue Zebrastreifen an der Einmündung Lise-Meitner-Straße soll der rechtliche Anker für einen Tempo 30-Bereich bis zur Hauptstraße sein. Allerdings muss für den Zebra-gesicherten Fußgängerüberweg noch eine gesonderte Beleuchtung aufgebaut werden.

Bereits 2023 hatte die CDU ein Verkehrssicherheits-Paket für Kita-Kinder im Bereich der Sorsumer Straße beantragt. Einiges wurde damals schon umgesetzt. Der Zebrastreifen ist jedoch erst nach einer rechtlichen Änderung durch das Bundesverkehrsministerium in diesem Jahr möglich geworden. Daher der neue Antrag.

Für die Sorsumer Straße wollen wir jedoch noch mehr:

  1. Die weiß/schwarzen Leitpfosten sollen entfernt werden. Diese Pfosten stehen außerorts an Fernstraßen und Autobahnen, damit dort höhere Fahrgeschwindigkeiten bei schlechter Sicht möglich sind. Innerorts sind sie völlig fehl am Platze und können Kraftfahrer zum Schnellfahren verleiten. Diese Pfosten sind das amtliche Verkehrszeichen (620) und dürfen ohne verkehrsbehördliche Genehmigung weder auf- noch abgebaut werden. Für bestimmte Parkregelungen sind dort Sperrpfosten erforderlich. Diese sollten wie üblich als Holzpfosten ausgeführt werden, siehe Sorsum.
  2. Für die Planung von Umbaumaßnahmen zur Reduzierung der KfZ-Geschwindigkeiten haben wir 10.000 € Haushaltsmittel beantragt. Nachdem die Gemeinde die Sorsumer Straße vom Land übernommen hat, kann sie die Straße selbst geschwindigkeitsdämpfend gestalten. Möglich sind Gehwegverbreiterungen am bestehenden Überweg, neue Querungshilfen an der Gottlieb-Daimler-Straße, ein zunächst vorläufiger Rückbau der Linksabbiegerspur zur Hildegard-von-Bingen-Straße, eine weitere Querungshilfe an der Knölkenbrücke und sogar ein Kreisverkehr am Ortseingang. Leider fehlte im Wennigser Gemeinderat hierfür noch die politischen Mehrheit.